Ceylon Tee
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Auf den Spuren des Ceylon Tees in Sri Lanka

Ella, ein Teil einer jeden Sri Lanka Reise würde ich sagen. Die Nine-Arche-Bridge, die Zugfahrt nach Ella und der Ella Rock wie der Adams Peak locken einen in das kleine Städtchen, das von Natur und Teeplantagen nur so umgeben ist. Auf den Spuren des Ceylon Tees in Sri Lanka beschreibt meinen Besuch auf einer Teeplantage in Ella.

Aber warum sich Mitten in den Teeplantagen aufhalten, ohne diese zu besuchen? Für mich als kleiner Kulinarikfreak völlig unvorstellbar! Wenn man sich schon mal im Land des Ceylon Tees aufhält, sollte man das meiner Meinung nach auf keinen Fall verpassen…

Die Teefabrik

Ich habe mich in  Ella für die UVA Halpewatte Teefabrik entschieden. Es gibt eine weitere in Ella selbst, aber die hatte einfach relativ schlechte Bewertungen und wir haben von Vielen vor Ort gehört, dass diese nicht besonders gut sei. Es waren mit dem Tuk-Tuk ca. 20 Minuten Fahrt von Ella aus durch die Teefelder bis hin zur Teeplantage.

Ella

Die Teeanbau-Gebiete

In Sri Lanka gibt es sechs verschiedene Teeanbau-Gebiete. Es werden in jedem der Gebiete die gleichen Teepflanzen verwendet. Auf Grund der verschiedenen Böden und Witterungen sind die Ergebnisse allerdings sehr unterschiedlich! Die Anbaugebiete heißen Nuwara Eliya, Uda Pusselawa, Dimbula, UVA, Kandy und Ruhuna. Unsere Teeplantage war im Anbaugebiet UVA. Der aus den Gebieten gewonnenen Ceylon Tee hat die folgenden Merkmale:

Nuwara Eliya – delikat und süßlich

Uda Pusselawa – pikant

Dimbula – erfrischend und weich

UVA – exotisch aromatisch

Kandy – intensiv und vollmundig

Ruhuna – stark und einzigartig

Ceylon Tee

Die Farbe des Tees geht von hell zu dunkel in der selben Reihenfolge.

Die Verarbeitung

Die Verarbeitung des Tees läuft in verschiedenen Schritten ab: Zuerst werden die Blätter der Teepflanze mit der Hand gepflückt und anschließend getrocknet. Danach werden sie im noch grünen Zustand gerollt.  Der nächste Schritt ist die Feinsortierung, hier werden die hellen Blätter von den dunklen getrennt. Dies geschieht hier in der Fabrik mit Hilfe einer Maschine und nicht mehr per Hand. Der Ceylon Tee ist normalerweise ein schwarzer Tee und wird hauptsächlich für den Export in andere Länder hergestellt. Für die Fermentierung werden die Blätter bei ca. 40 Grad erhitzt und nehmen dabei die erste Bräunung an. Während dieses Schrittes entfalten sie auch das erste Aroma. Zum Schluss folgt nun das Sortieren nach Größe und Qualität:

Orange Pekoe – hauptsächlich größere Blätter

BOP – die kleinen Blätter und die Knospen der Blüten

BOPF – die Blütenknospen. Die höchste Qualitätsstufe 

Fanning – sind die kleinen Teepartikel, welche eigentlich nur für Teebeutel verwendet werden

Ella

Am Ende gibt es noch eine Teeverkostung, wo man die verschiedenen Qualitätsstufen probieren darf. Es war sehr interessant, die ganzen Unterschiede zu schmecken und für jeden Teeliebhaber ein Paradies!

Wie schon gesagt, obwohl ich die Theorie kannte, war es der Wahnsinn, das Ganze einmal „live“ zu erleben. Und über den tollen Geruch muss ich euch, glaube ich, nicht berichten! Wenn ihr mehr Bilder sehen wollt, schaut mal auf meinem Instagram oder Facebook Account vorbei und für mehr Fernweh schaut am Besten hier vorbei. Ich hoffe Auf den Spuren des Ceylon Tees in Sri Lanka hat euch gefallen.

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